Fußbodenbelag

Linoleum | Teppich | Laminat | Parkett | Fuß-/Sockelleisten | Fliesen

Der richtige Fußbodenbelag für unser Projekt „kleine Wohnung einrichten“

FußbodenbelagWenn du als Mieter eine Wohnung beziehst, in der bereits ein Fußbodenbelag verlegt ist, dann kann man trotzdem mit Möbeln und passenden Farben viel machen. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit den Boden zu erneuern. Hier darfst du nicht vergessen vorher mit deinem Vermieter zu sprechen. Oft ist man dazu verpflichtet, den Ursprungszustand bei Auszug wieder herzustellen, wenn der neue Fußbodenbelag nicht mit dem Vermieter abgesprochen ist. Manchmal hat man aber auch das Glück, dass der Vermieter sich entweder am neuen Boden beteiligt, oder diesen sogar ganz übernimmt. Ist man jedoch Eigentümer einer Wohnung, hat man natürlich die freie Wahl.

Tipps zum Fußbodenbelag für die Küche

In einer Küche sollte der Fußbodenbelag nicht nur optisch passen, sondern vor allem auch praktisch sein. Für eine Küche kommen am besten Fliesen oder Linoleumboden in Frage. Ich habe einmal eine Wohnung gesehen, in der Parkett in der Küche verlegt war. Das sieht optisch natürlich super aus, jedoch war die Pflege für die Bewohner –besonders im Bereich des Herdes- sehr zeitintensiv und nach einer Weile sah der Boden dort auch nicht mehr schön aus. Es gibt ja auch viele Küchen, in denen ein Anschluss für eine Waschmaschine vorhanden ist.

Man soll natürlich nicht davon ausgehen, aber sollte die Waschmaschine überlaufen bzw. auslaufen, dann wäre es bei einem Fußbodenbelag aus Fliesen oder Linoleum deutlich einfacher den Schaden zu beheben, als bei Parkett, Teppich oder Laminat. Klar, man kann Parkettböden schleifen und neu versiegeln, die Frage ist jedoch, ob man mit Fliesen oder Linoleum nicht eine praktischere und doch auch gute Lösung findet. Ein Kompromiss wäre noch Laminat zu verlegen und nur im Bereich des Herdes Fliesen zu legen. Dies ist jedoch eher für große Küchen geeignet.

Fliesen als Fußbodenbelag in der Küche

Wenn man sich für die Fliese als Fußbodenbelag entscheidet, dann sollten die Fliesen im Küchenbereich eher eine glatte und keine raue Oberfläche haben. Grund hierfür ist, dass die Fliesen dann leicht abwaschbar sind. Gerade beim Kochen kann auch der Fußboden durch Fett- und Soßenspritzer in Mitleidenschaft gezogen werden. Fliesen sind in Abriebklassen eingeteilt. Wandfliesen findet man in der Abriebklasse 1. Wand- und Bodenfliesen sind in Abriebklasse 2 zu finden und die Klasse 3 ist für Bodenfliesen mit mittlerer Beanspruchung. Bodenfliesen die man für eine stärkere Nutzung wählt, findet man in Abriebklasse 4. Wir sollten uns im Bereich 2-3 aufhalten. Allerdings wird die Abriebklasse 2 eigentlich ausreichend sein.

In einer kleinen Wohnung sollte man am Boden eher mit schlichten Fliesen arbeiten, da zu viele Muster überladen wirken. Bei der Farbwahl wären hellen Farben gut, da –wie bereits erwähnt- dunkle Farben in einer Wohnung optisch sehr drückend wirken können. Hier kommt es aber auch darauf an, welche Farbe die Küchenzeile oder die Möbel haben. Sind diese wiederum hell, so kann man den dunklen Boden sozusagen ausgleichen. Wenn du jetzt traurig bist, dass ich dir vom Parkettboden in der Küche abrate, dann hast du keinen Grund dazu, denn mittlerweile gibt es die Fliese natürlich auch in Parkett-/Holzoptik.

Du kannst natürlich einiges an Geld sparen, wenn du die Fliesen selbst verlegst. Hier kommt es natürlich darauf an, dass du es dir zutraust und keine „zwei linke Hände“ hast. Ich persönlich finde immer, dass man Dinge auch gut erst selbst probieren kann. In unserer kleinen Wohnung ist die Fläche nicht groß von daher ist es genau passend, um dich als Handwerkerkönig im Fußbodenbelag verlegen zu testen.
Bei den Fliesen ist zunächst ein Tipp, dass man die Mengen eher großzügig einplanen sollte. Natürlich sollte man nicht übertrieben viele Fliesen kaufen, jedoch geht beim Verlegen immer mal eine kaputt. Ebenso gibt es oft die Situation dass irgendwann im Laufe der Jahre eine Fliese springt oder Macken hat und dann bekommt man das gleiche Modell nicht mehr nach, da die Serie nicht mehr produziert wird.
Zum Berechnen der Menge kann man folgende Formel anwenden:

Quadratmeterzahl der Fläche
+ 5 % Verschnitt (Fliesen, die beim Verlegen kaputt gehen)
+ 5 % Ersatz in Reserve
= Gesamtmenge

Wenn du keine Zeit hast dich in Fliesengeschäften aufzuhalten und dich stundenlang beraten zu lassen, dann suche dir deine Fliesen doch einfach im Internet aus. Hier kannst du dir Bewertungen anschauen und kannst gemütlich vom Sofa aus entscheiden, was zu deiner Küche oder deine Wohnräume passt. Zudem wird dir alles bequem bis vor die Tür geliefert. Hier ein Beispiel für die Bodenfliesen in deiner kleinen Traumwohnung.

Sobald du dich für die richtige Fliese entschieden hast, brauchst du natürlich noch das richtige Material um die Fliesen zu verlegen. Du benötigst Kleber, Mörtel und eine Kelle. Es gibt Fertigmischungen, die einfach nur noch mit Wasser angerührt werden müssen – je nach Herstellerangaben. Dies ist eine einfache und gute Lösung, um schnell mit dem Verlegen der Fliesen zu starten. Zudem brauchst du natürlich einen Fliesenschneider, da im Wandbereich die Fliesen angepasst werden müssen, um eine Gesamtfläche zu schaffen. Auch diese ganzen Produkte kannst du ganz einfach im Internet bestellen. Du bekommst es direkt vor die Tür geliefert und musst dich nicht auf den Weg in den Baumarkt machen. Im Internet findet man oft auch kostengünstigere, aber trotzdem gute Produkte. Wichtig ist, dass dein Boden eben ist bevor du startest.

Eine Anleitung, wie man Fliesen verlegt, findest du in diesem YouTube Video.

Ich persönlich würde für die kleine Wohnung Fliesen nur im Küchen- und Badbereich wählen. Fliesen wirken oft etwas kühl. Dies ist aber ganz einfach eine Geschmacksache :-).

Linoleum als Fußbodenbelag

Linoleum ist ein Material das so um 1860 entwickelt wurde. Es setzt sich aus Lein und Öl, sowie Korkmehl und Jutegewebe zusammen. Diesen Fußbodenbelag gibt es in ganz vielen verschiedenen Optiken wie zum Beispiel Fliesenoptik, Laminatoptik oder Parkettoptik. Mittlerweile wählen immer mehr Menschen diesen Fußbodenbelag. Er ist nicht allzu teuer und lässt sich einfach verlegen. Zudem ist er sehr pflegeleicht und robust. Mittlerweile wird er eben aufgrund der unterschiedlichen Optiken in jedem Wohnraum verwendet.

Beim Verlegen des Linoleum muss man einiges beachten. Die Fläche (meist grundierter Estrich) muss eben und ohne Risse oder Löcher sein. Wenn man Dispersionskleber verwenden möchte, um den Linoleumboden zu fixieren, dann sollte der Estrich in ausreichender Masse verspachtelt werden (mindestens 2mm). Hier nimmt man vorzugsweise zementgebundene Spachtelmasse. Es ist jedoch nicht immer notwendig diesen Fußbodenbelag zu verkleben. Wenn man ihn richtig passend zugeschnitten und verlegt hat und bestenfalls noch Möbel drauf stehen, dann liegt er eigentlich auch fest.

Der Boden sollte vorher einmal ausgerollt werden, um sich 24 Stunden lang zu „akklimatisieren“. Bei den Verlegearbeiten sollte darauf geachtet werden, dass die Unterbodentemperatur nicht unter 15 Grad liegt. Ein kleiner Tipp von mir ist noch, dass man den Boden erst einmal etwas größer zuschneidet als benötigt, denn die Feinarbeit kommt zum Schluss. Man drückt den Boden ganz an die Kante und schneidet dann den überstehenden Rest mit einem Cutter Messer ab. Achte darauf, dass das Cutter Messer auch eine Hakenklinge hat. Mit dieser Klinge lässt es sich einfacher schneiden und man läuft nicht Gefahr den Unterboden zu beschädigen. Um den Boden richtig gut in die Wandkante zu drücken, sucht Euch einen Gegenstand, den ihr rein drücken könnt. Mit der Hand ist es etwas schwierig. Wir haben hierzu eine ganz simple Wasserwaage benutzt. Zu zweit ist es deutlich einfacher.

Der Boden eignet sich auch deshalb super für Mietwohnungen, weil er keine Trittgeräusche verursacht, die andere Bewohner des Hauses als störend empfinden könnten.
Die Spachtelmasse, das Cutter Messer und auch der Dispersionsklebstoff sind ganz einfach im Internet zu bestellen.

 

 

 

Wie du den Linoleum Boden verlegen kannst, findest du in folgendem YouTube Video.

Fußbodenbelag für Wohnräume

Wohnräume können in einer kleinen Wohnung ganz unterschiedlich sein. Vermutlich werden sie auch nicht allzu groß sein und funktionieren als Wohn-/Schlafraum. Nicht gerade selten ist die Küche auch in den Wohnraum integriert. Wenn die Küche in den Wohnraum integriert ist, dann machen es Gott sei Dank schon viele Vermieter so, dass der Küchenbereich trotzdem gefliest ist.
Tipp fürs Schlafzimmer, den Wohnraum oder das Büro.

Sollte die Wohnung trotz dem sie klein ist getrennte Zimmer haben, so steht einem hier die Wahl des Fußbodenbelags eigentlich komplett frei. Fliesen wirken etwas ungemütlich, daher wird oft eher ein kompletter Teppichboden bevorzugt. Hier kann man jedoch natürlich auch Laminat, Parkett oder Linoleum verlegen und einen schönen Teppichläufer drüber legen. Manche bevorzugen es im Schlafzimmer auch mit dem ersten Schritt des Tages auf einem Schaffell zu starten. Welche Möglichkeiten es für Teppichläufer, Schafsfelle etc. gibt verrate ich dir jedoch in meiner Kategorie „ Teppiche „.

Teppichboden als Fußbodenbelag in Wohnräumen

Zunächst sei einmal darauf hingewiesen, dass es hinsichtlich des Materials schon einige Unterschiede gibt. Diese Unterschiede spiegeln sich im Material, in der Struktur und der Beschaffenheit der Rückseite des Teppichbodens wieder. Dieser Fußbodenbelag besteht aus mehreren Schichten. Die obere Schicht – auch Nutzungsschicht genannt – besteht aus Fasern. Diese Fasern können synthetisch, natürlich, oder eine Mischung aus beidem sein. Eine Klebmasse verbindet diese Fasern. Als Teppichbodenrücken bezeichnet man die untere Schicht, die Trägerschicht. Diese besteht ebenfalls aus natürlichen oder synthetischen Materialien. Die Materialien der Oberfläche können sein: Baumwolle, Jute, Flachs, Kokos, Hanf oder Sisal.

Natürlich ist es etwas schöner im Laden zu schauen, welcher Teppichboden sich gut anfühlt. Jedoch kann ich dir hier ein paar Produkte zeigen, die sich auf jeden Fall gut eigenen. Suche dir eine Farbe nach deinem Geschmack aus und dann schau, welches Material dir gefallen könnte. Teppichböden im Baumarkt zu kaufen ist oft sehr umständlich, da der Teppichboden von der Länge her selten ins Auto passt und man somit auf einen Transporter oder Anhänger angewiesen ist. Also warum nicht im Internet bestellen und direkt in die Wohnung liefern lassen? Teppichböden im Wohnzimmer oder Schlafzimmer werden nicht allzu doll strapaziert. Legt man jedoch einen Teppichboden im Büro und fährt mit dem Schreibtischstuhl immer hin und her, dann sollte man schon darauf achten einen etwas robusteren Teppichboden zu nehmen. Hier ein paar Teppichböden zur Auswahl:

Hast du was passendes für dich gefunden? Na dann lass uns mal sehen, wie du den Teppichboden am besten verlegen kannst. Wenn du das Zimmer gründlich ausmisst – am besten mit dem Zollstock oder einem Lasergerät – denke daran, dass du zunächst mehr einplanst als du brauchst. Verschnitte (meist bis zu 5-10 cm), Türzargen, Heizungen, oder Nischen müssen berücksichtigt werden. Wenn du mit dem ausmessen fertig bist, kannst du damit starten das richtige Material zusammen zu suchen. Lege den Teppichboden einen Tag vorher erst einmal aus und lass ihn sich akklimatisieren. Teppichböden können sich dehnen oder zusammenziehen, wenn man sie ausrollt und liegen lässt. So gewährleistest du, dass der Boden sich vor dem verlegen so ausgebreitet hat, dass du mit der Arbeit loslegen kannst.

Entscheide zunächst, ob du den Teppichboden verkleben möchtest oder nicht. Ich persönlich habe unseren Teppichboden im Schlafzimmer nicht verklebt, da genügend Möbel drauf stehen und er durch die Fußleisten auch halbwegs fixiert ist. Wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest, dann kannst du den Teppichboden an den Rändern mit doppelseitigem Klebeband oder Klettbändern an den Boden kleben. Ein Verkleben der vollständigen Fläche ist nicht notwendig.

Grundsätzlich sollte der Fußboden erst einmal gut vorbereitet und ausgeglichen sein, damit der Teppich keine Wellen schlägt. Man kann fast jeden Untergrund zum Verlegen eines Teppichs nutzen. Es gibt eine Bodenausgleichsmasse mit der man Unebenheiten beseitigen kann. Wenn die Ausgleichsmasse getrocknet ist und der Teppichboden sich akklimatisiert hat, kann er richtig ausgerichtet werden. Auch hier kann man sich eine Wasserwaage o.ä. zur Hilfe nehmen, um den Teppichboden genau in die Kante zu drücken und passen zuzuschneiden.

Wenn du den Teppichboden fixieren möchtest, dann befestige das Klebeband direkt auf dem Untergrund. Ziehe noch nicht die obere Schutzfolie ab. Lege erst denn Teppichboden richtig aus. Für die Ecken und Nischen braucht man besonders viel Geduld, da der Teppich schwer sein kann und man ihn so festhalten muss, dass man richtig schneiden kann. Nehme dir hier am besten jemanden zur Hilfe. Zu zweit ist es deutlich einfacher. Erst wenn der Teppich richtig liegt, entferne die Schutzfolien an Klebeband oder Klett und verklebe den Teppich mit dem Unterboden. Wenn du dann alle überstehenden Reste abgeschnitten hast, liegt der Teppichboden perfekt in deiner kleinen Traumwohnung.

Auch hier ein You Tube Video zur Anleitung:

Laminat als Fußbodenbelag

Wenn du mit Laminat deine kleine Wohnung einrichten möchtest, dann hast du eine große Auswahl von Mustern und Farben. Wikipedia hat eine ganz gute Erklärung für den Begriff Laminat: Als Laminat bezeichnet man einen Werkstoff oder ein Produkt, das aus zwei oder mehreren flächig miteinander verklebten Schichten besteht. Diese Schichten können aus gleichen oder unterschiedlichen Materialien bestehen. Die Herstellung eines Laminats bezeichnet man als laminieren. Laminat ist für viele auch die kostengünstigere Variante zum Parkettboden, da es Laminatböden vielfältig in Parkettoptik gibt.

Sehr beliebt ist das Laminat in Dielenoptik. Helle Farben in Richtung Eschen-, Ahornnatur- oder Akazienholz sowie helle Eichenoptik eigenen sich wunderbar für die Einrichtungsstile Shabby Chic, Landhaus, nordisch/skandinavisch und teilweise auch Pop Art. Dunklere Farben wie z.b. Nussbaum, Walnuss, oder Bergfichte eigenen sich super für die Einrichtungsstile Asien/Afrika, französisch, Pop Art und Mediterran. Natürlich kann man bei den einzelnen Stilen auch variieren. Beim mediterranem Stil wird z.B. die Buchenoptik auch gern gewählt. Weiß gefärbte Laminate kann man gut mit dem minimalistischen Einrichtungsstil kombinieren, wobei hier auch nicht allzu selten dunklere Böden gewählt werden.

Hier gibt es Laminat für Sie zur Auswahl:

Laminat ist sehr strapazierfähig und leicht zu verlegen. Ist die Oberfläche jedoch einmal beschädigt, lässt sich der Boden nicht wie beim Parkett neu schleifen und versiegeln. Du solltest also etwas Laminat in Reserve behalten. Das Laminat-Klick-System macht dir das Verlegen sehr einfach.

Auch Laminatboden muss sich akklimatisieren bevor er verlegt wird. Idealerweise werden die Paneele ausgepackt in dem zu verlegenden Raum bereits 48 Stunden vorher waagerecht gelagert bei einer Raumtemperatur von 18 Grad.

Wichtig ist, dass der Untergrund richtig trocken ist. Säubere den Unterboden ordentlich. Tipp: Um zu schauen, ob der Unterboden eben ist, kannst du eine lange Richtlatte verwenden. Wenn du sie auf den Boden legst und an einer Stelle zwischen Boden und Latte mehr als 3 mm Höhenunterschied besteht, dann ist der Boden nicht eben genug. Diese Unebenheit kann dazu führen, dass das Laminat bricht oder aufspringt. Unebene Stellen können mit einer Ausgleichsmasse wie z.B. Fließspachtel ausgeglichen werden. Dann muss der Boden jedoch erst wieder einmal ausreichend trocknen.

Um die Mitbewohner des Hauses nicht zu verärgern, ist es wichtig, dass man eine Trittschalldämmung verlegt. Es gibt sogar Mietwohnungen in denen Laminatboden nicht erlaubt ist, um die unteren Wohnungen vor Lärm zu schützen. Wenn man jedoch eine vernünftige Trittschalldämmung hat, dann dürfte es soweit keinen stören. Die Trittschalldämmung besteht aus Kork, einer PE – Schaumfolie oder Filz. Bevor die Trittschalldämmung verlegt wird muss jedoch noch eine Dampfsperrfolie verlegt werden. Wenn Dampfschutzfolie und Trittschalldämmung ordentlich verlegt sind, dann kann man anfangen das Laminat zu verlegen. Hierzu benötigt man Abstandhalter, da zur Wand –aufgrund von Dehnungspotential- eine Dehnungsfuge als Abstand gehalten werden muss.

Benötigtes Material/Werkzeug: Dampfsperrfolie, Trittschalldämmung, Laminatschneider, Abstandhalter.

Tipp: Die ersten Laminatreihen haben –je nach Fabrikat- Feder oder Nut, welches zunächst mit einer Kreissäge oder einer Stichsäge entfernt werden sollte.

Hier findest du ein weiteres Anleitungsvideo:

Parkettboden – Ein Fußbodenbelag, der Edel und gleichzeitig gemütlich ist!

Parkettböden gibt es ebenfalls in einer ordentlichen Vielfalt zur Auswahl. Unter Parkett versteht man einen Fußbodenbelag der in der Regel aus hartem Holz von Laubbäumen hergestellt werden. Europäische Holzarten sind z.B. die Akazie/Robinie, Ulme/Rüster, Hainbuche, Apfelbaum, Birnbaum und Edelkastanie. Außereuropäische Arten sind Teak/Burma, Palisander, Kambala oder Eukalyptus. Allerdings ist dies nur eine kleine Auswahl. Es gibt sowohl die Dielenoptik, als auch Optiken, die ein Muster aufweisen. Die Fasern der Holzes werden immer horizontal verlegt. Der Parkettboden ist teurer als der Laminatboden, ist jedoch auch etwas hochwertiger. Einen verschlissenen Laminatboden kann man nicht unbedingt renovieren. Dies ist jedoch bei einem geschliffenem und versiegeltem Parkettboden durchaus möglich. Abgesehen von den Holzarten, gibt es noch die Optikarten wie z.B. Massivparkett, Stabparkett, Mosaikparkett, Lamparkett, Hochkantlamellen-parkett, Dielen, Tafelparkett, Merschichtparkett etc.

Die Farbwahl für den richtigen Parkettboden gestaltet sich wie bei der Farbwahl des Laminatbodens.
Wie man den Parkettboden verlegt, erfährst du in folgendem You Tube Video:

Die Art den Parkettboden zu verlegen ähnelt ebenfalls sehr der Art des Laminatbodens zu verlegen.

Fuß-/Sockelleisten

So, wenn dein Fußbodenbelag liegt, dann ist das schön, aber du bist noch nicht fertig :-). Es sieht nicht besonders schön aus, wenn man den Boden ohne Fuß-/Sockelleisten verlegt. Hier gibt es auch unterschiedlichste Möglichkeiten. Ich werde versuchen dir hier einige Vorschläge zu bieten. Hier ein paar Produkte, die für dich interessant sein könnten:

Mit einer Fuß-/Sockelleiste kann man nicht nur optisch was her machen. Auch ist es möglich Kabel hinter der Leiste verschwinden zu lassen. Bei Laminat- oder Parkettböden dient die Leiste dazu Dehnungsfugen auszufüllen.

Wenn du die Leisten kann professionell auf dem Fußbodenbelad anbringen willst, dann benötigst du folgendes Werkzeug: Meterstab, Bleistift, Gehrungssäge, Gehrungsschneidelade, Fuchsschwanzsäge, Bohrmaschine, Bohrer, Akkuschrauber, Schraubendreher und Cutter Messer. Dieses Zubehör kannst du mal wieder ganz einfach im Internet bestellen:

Ich möchte jedoch betonen, dass dieses ganze Werkzeug nur die Profis unter uns benötigten. Als wir unsere Fußleisten in der Wohnung verlegt haben, reichte eine kleine Säge, ein Hammer, ein Bleistift und Nägel. Hier kommt es nun darauf an, was für ein Handwerkertyp du bist :-). Sicherlich aber auch wie die Beschaffenheit der Wand ist.

Es gibt folgende Möglichkeiten die Fußleisten anzubringen:

  • mit Hammer und Nagel, einfach in die Wand hämmern
  • mit einem dünnen Bohrer vorbohren, Dübel in die Wand und dann die Schraube mit dem Akkuschrauber oder Schraubenzieher reindrehen
  • Montagekleber

Suche dir die für dich beste Variante einfach aus.
Zum Schluss wäre noch ein weiterer Hinweis zu beachten. Um einen schönen Abschluss zwischen dem Boden im nächsten Zimmer oder Flur hinzubekommen, sollte man am Übergang in der Türzarge eine Leiste verlegen. Hier findest du passende Leisten:

Du kannst am besten die Breite ausmessen. Die Leisten gibt es teilweise in verschiedenen Größen. Du kannst dir diese jedoch auch zurechtsägen oder schneiden. Meistens werden die Leisten selbstklebend angebracht, es besteht jedoch auch die Möglichkeit die Leiste mit Nägeln oder Schrauben im Boden zu befestigen. Hier wieder der wichtige Hinweis: Wenn du in den Boden bohrst, dann beschädigst du die Gebäudesubstanz. Wenn du den Boden also am Ende der Mietzeit raus nehmen musst, dann denk daran, dass die Löcher wieder zu gespachtelt werden müssen.

Die Fliese – Ein praktischer Fußbodenbelag in Wohnräumen

Die Fliese ist aus keramischen Platten und dient als Wandverkleidung oder Fußbodenbelag. Sie ist nicht unbedingt bei jedem beliebt. In angemieteten Wohnungen willigen die Vermieter auch nur selten ein, einen Fliesenboden verlegen zu lassen – mit Ausnahme natürlich von Küchen oder Bädern. Ich werde mit den Fliesen hier wohl nur die Wohnungseigentümer ansprechen, denn in Mietwohnungen wählt man selten neue Fliesen als Fußbodenbelag. Ich persönlich finde es nicht ganz einfach die perfekte Fliese zu finden. Hier sind die Geschmäcker mal wieder so unterschiedlich. Der eine mag eher die schlichte weiße Fliese, der andere die warme Terrakottafliese und der wiederrum andere steht total auf Musterfliesen. Was ich persönlich ganz gern mag ist, wenn man im Bad ein bisschen mit Mosaikfliesen arbeitet. Mosaikfliesen sind ganz kleine Fliesensteine. Hier findest du ein paar Ideen zu Fliesen. Wie diese verlegt werden, habe ich ja bereits oben im Bereich „Fliesen für die Küche“ erläutert.

Bald werde ich dir noch etwas über Korkböden erzählen, aber nun kümmere ich mich erst einmal um die Wandgestaltung.